Wie der Erfinder von Bingo – Edwin Lowe – erfolgreich wurde.

Wie 1 Dollar reich macht

Bingo und Edwin Lowe

Man konnte Lowe sicher in diesem Moment nicht mehr erfolglos nennen, aber sein wirklicher Clou kam erst. Bingo wurde in kürzester Zeit ein äußerst populäres Spiel. Dabei waren es nicht nur Menschen wie er, der ein Geschäft aus der Spielleidenschaft machte, sondern es gab rundherum wohltätige Veranstaltungen, die sein Spiel zum Spendensammeln verwenden wollten, es also schäbig gewesen wäre von diesen Organisationen Geld für die Lizenz zu verlangen. So kam er auf die Idee, dieses Lotteriespiel jedermann zu gestatten, er müsse ihm nur 1$ Lizenzgebühr bezahlen. Das war genau der Betrag, den jeder gerne zahlte, um das Spiel legal zu betreiben und der ihn wiederum reich machte.

Bingo und Edwin Lowe

In diesem Anfangsstadium des Spiels gab es nur 24 verschiedene Karten. Es lag also in der Natur der Sache, dass es bei einer größeren Spielermenge gleiche Karten und damit mehrere Sieger geben konnte. Deshalb war es auch wichtig, reflexartig Bingo zu rufen, ehe jemand anderer schneller war. Es gab öfter Streitereien, wer denn nun der Erste war, der Bingo gerufen hatte.

Bingo und Edwin Lowe

Dies veranlasste Lowe den Mathematikprofessor Carl Leffler mit der Entwicklung von mehr Unikats-Karten zu betrauen. Dieser hat dann tatsächlich über 6000 verschiedene Karten entwickelt und wurde als er keine weiteren Karten mehr entwickeln konnte, geisteskrank und durch dieses unlösbare Problem verrückt.