Ein Stadtteil des Stadtstaates Monaco, der irrtümlich oft als Hauptstadt bezeichnet wird, ist Monte Carlo. Seinen Namen verdankt er dem Fürsten Carlo III., der in dieser bis dahin kaum bekannten Stadt ein Casino gründete.

Die Geschichte Monte Carlos

Monte Carlo - Monaco
Monte Carlo, der “Felsen” in Monaco. © Gerhard Frey

Geschichte des Fürstentum Monaco – eine Geschichte des Spielens in Monte Carlo


Die Enklave, die einst der Republik Genua unterstand, war ein steter Zankapfel zwischen den Anhängern des Papstes (Guelfen) und den Kaisertreuen (Ghibellinen). Den Grimaldis gelang es schließlich, sich den Besitz der Zitadelle und des „Felsens“ zu sichern und die Autonomie des Fürstentums zu wahren, das nur die kurze Zeit von 1793 bis 1814 zu Frankreich gehörte. Die Altstadt erstreckt sich auf dem „Felsen“ mit engen Gässchen und bunten Fassaden. Das weit ausgedehnte Fürstenschloss enthält Reste aus dem 13. und l4. Jahrhundert der Grimaldi Festung. Das Fürstentum Monaco hat heute seine hohen modernen Bauten eng und terrassenartig über dem Hafen und auf dem wenigen, teilweise dem Meer abgerungene Land, angelegt.