250 Jahre von der Genua-Lotterie zur Klassenlotterie

Eine Lotterie mit 30 Ziehungen

Die Klassenlotterie ist eine Abwandlung der Lotterie. Sie baute auf das von Kaiserin Maria Theresia 1752 errichtete Staatsmonopol auf das Zahlenlotto auf. Dieses Zahlenlotto 1 bis 90 (Lotto di Genua) wurde 1913 als Klassenlotterie neu organisiert und per kaiserlichem Dekret in Wien ins Leben gerufen. Es war innerhalb kürzester Zeit in der gesamten Österreich-Ungarischen Monarchie sehr populär. 1938 wurde das Konzept von den Nazis als Reichslotterie für das damalige Großdeutschland übernommen und nach dem Krieg als die drei neuen Klassenlotterien von Österreich, Deutschland Nord und Deutschland Süd, wieder eingerichtet.

Die Klassenlotterie

Die Bezeichnung Klassenlotterie leitet sich von der Organisation der Lotterie in Spielklassen ab. Wobei eine Spielklasse dem Zeitraum von einem Monat entspricht und mit 5 Ziehungen pro Monat, sechs Monate lang gespielt wird. Die Lose werden auch in kleinen Stückelungen (z.B. 1/10 Los) verkauft und die Losnummer bleibt für alle 30 Ziehungen gleich. Es werden bei 250.000 aufgelegten Losen 207.269 Gewinne gezogen, davon derzeit 29 mit 1,000.000 Euro-Treffern, und die Gewinne dem Losanteil entsprechend ausbezahlt.