Obwohl Windhunde zu keiner Zeit als Haustiere gehalten wurden, gelten sie als die schlanksten, schnellsten und auch edelsten Hunde.

Der Windhund war nie Haustier

Hundewetten
Von Babylon, über Ägypten bis Hellas – der königliche Windhund. © Gerhard Frey

Windhunde kann man bereits seit 8000 Jahren durch Bildmaterial nachweisen. Auf dem 3000 v.Chr. in Ägypten entstandenen Grabbeigaben sind eindeutig Gazellen jagende Windhunde abgebildet. Somit sind Windhunde zu den ersten domizierten Tieren überhaupt zu rechnen. Obwohl Windhunde zu keiner Zeit als Haustiere gehalten wurden, gelten sie als die schlanksten, schnellsten und auch edelsten Hunde. Im alten Babylon waren sie die Jagdhunde und Begleiter der Könige und Großfürsten und es war dem gewöhnlichen Volk bei Todesstrafe verboten einen derartigen Jagdhund zu halten. In Europa der Antike und auch später war die Jagdhundehaltung ebenfalls durchaus nur Adeligen vorbehalten. Windhunde sind Hetzhunde. Dies bedeutet, dass sie im Gegensatz zu anderen Hunderassen, die Spur oder Fährte ihrer Beute nicht mit Hilfe der gut ausgebildeten Nase, sondern visuell verfolgen.