Rennbahn und Coursing
Windhundrennen gibt es in zwei Versionen. Als Rennen auf einer festen Rennbahn, hierbei geht es um die höchste Geschwindigkeit der teilnehmenden Hunde, und das Coursing, bei dem zusätzlich das Jagdverhalten der Hunde von Turnierrichtern bewertet wird. In beiden Fällen wird ein künstliches Beutetier über die Rennbahn, bzw. dem Parcour gezogen.
Auf der Rennbahn starten die Hunde aus Boxen auf einer festen Bahn mit Gras- oder Sandoberfläche. Sie laufen dem künstlichen “Hasen” hinterher. Der “Hase” ist ein mit einer technischen Vorrichtung geschleppter Dummy, der den Jagdtrieb der Hunde anregt. Da Windhunde – anders als die meisten anderen Hunderassen – primär mit den Augen jagen, ist ausschließlich die Bewegung des Objektes entscheidend, nicht sein Geruch oder sein Aussehen.
Windhundrennen und Coursings werden von lokalen Windhundrennvereinen ausgerichtet, die entweder wie in Deutschland (DWZRV) oder Österreich (ÖKWZR) einem Rasse-Spezialverband für Windhunde, oder (wie in der Schweiz) direkt dem Landesverband der FCI angeschlossen sind. Neben den offiziellen Veranstaltungen bieten die Windhundrennvereine meistens auch regelmäßige Trainings an, an denen auch Windhunde ohne Renn- oder Coursinglizenz teilnehmen können.
In Deutschland und Österreich ist das Wetten auf Hunderennen verboten, unter anderem aus tierschutzrechtlichen Gründen. In manchen Wettbüros kann jedoch auf Rennen im Ausland gewettet werden.
