Pferderennsport Arten, Wie auch heute noch beim Galopp war jeglicher Bewegungsablauf der Pferde erlaubt. Die Rennen waren allerdings länger als heute

Pferderennsport Arten

Trainingsbahn für Quadriga-Rennen
Die Trainingsbahn für Quadriga-Rennen im antiken Rom. © Gerhard Frey

648 vor Christus wurde erstmals im klassischen Olympia ein Pferderennen ausgetragen, obwohl schon Jahre vorher im Jahr 680 die ersten Wagenrennen mit dem Quadriga-Gespannen organisiert wurden.

Wie auch heute noch beim Galopp war jeglicher Bewegungsablauf der Pferde erlaubt. Die Rennen waren allerdings länger als heute und forderten nicht nur die heute bevorzugte Geschwindigkeit, sondern vor allem auch Ausdauer.

Während beim Galopp jegliche Schrittart erlaubt ist und lange Schwebephasen möglich sind, liegen die Zucht-Anforderungen bei den Trabern auf  einer den Richtlinien exakt entsprechend Ausführung der Schrittfolge. Dabei gibt es noch einige Variationen der Gangart. Beim Tölt hat das Pferd abwechselnd ein oder zwei Hufe auf dem Boden, es ist somit ein Viertakt ohne Schwebephase. Beim Pass-Gang entfaltet das Pferd eine enorme Kraft und Energie und scheint fast zu fliegen. Es ist eine Gangart, wie der Galopp mit Flugphase, die nur im Renntempo über kurze Strecken geritten wird.

Hadrian-Wall
In Corbridge weilte Kaiser Hadrian während des Baus des Hadrian-Walls, als ihm das Traben der dortigen Pferde auffiel. © Gerhard Frey
Pferderennsport Arten

Dem aus Sevilla, dem heutigen Spanien stammende Römische Kaiser Hadrian fielen bei seinen vielen Reisen in Britannien die dortigen, trabfreudigen Pferde auf und sie wurden sofort der römischen Pferdezucht zugeführt, da dadurch vor allem die Fahrt der Streitwagen wesentlich ruhiger ablaufen konnte. Diese Pferde wurden als “Tormentor” bezeichnet, das sich zur heutigen Bezeichnung “Traber” wandelte.  Es lag somit schon im Altertum, im damaligen Britannien, ein Zentrum der Pferdezucht auf Europas größter Insel.

weiter zu “Das Englische Vollblutpferd